Donnerstag, 17. Oktober 2013

bott als VanPartner beim TecForum Citan

Journalisten lernen bei Pressekonferenz von Mercedes-Benz die enge Kooperation des Fahrzeugherstellers mit bott kennen.

Mercedes-Benz Citan Mitxto als Service 24h Fahrzeug

Frankfurt, 15.-17. Oktober 2013: Mit der Veranstaltung TecForum Citan präsentiert Mercedes-Benz der Presse Neuheiten, sowie unterschiedlichste Lösungen von Aufbauherstellern rund um das jüngste Modell seiner Nutzfahrzeugpalette. Neben neuen Motorisierungen und der Premiere eines 7-Sitzers stehen die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten des Mercedes-Benz Citan im Fokus.

Der bott vario Heckeinbau lässt genügend Raum für 5 Passagiere Bildquelle: Daimler Communications

Als zertifizierter VanPartner by Mercedes-Benz zeigt bott ein für den Service 24h von Mercedes eingerichtetes Modell Citan Mixto. Vom Heck des Fahrzeugs aus zugänglich ist ein Quereinbau in dem alles was zur Wiederherstellung der Fahrbereitschaft von Liegenbleibern platzsparend organisiert und sicher transportiert werden kann. Großraumschubladen im unteren Bereich sind für die Aufnahme von Treibstoffkanistern oder schweren Wagenhebern prädestiniert. Weitere Schwerlastschubladen und ein Klappenfachboden bieten den schnellen Zugriff auf Werkzeug, Ersatzteile oder Utensilien zur Sicherung von Gefahrenstellen. Details, wie Energieversorgung oder eine Schreibplatte sichern Servicetechnikern beste Arbeitsbedingungen bei ihrem mobilen Einsatz. Vor der Fahrzeugeinrichtung von bott bietet der Citan Mixto Raum für Fahrer und vier zusätzliche Passagiere.

Als VanPartner by Mercedes-Benz nimmt bott einen besonderen Status ein. Denn diesem Zertifikat liegt eine Qualifizierung durch Mercedes- Benz zu Grunde: Das Aufbauhersteller-Zentrum des Fahrzeugproduzenten prüft und bewertet sowohl die Qualität des Ausbaus als auch Vertrieb und Service des Partners. Dazu gehört auch ein Validierungsbesuch des Unternehmens – Endkunden müssen sich laut Mercedes auf einen VanPartner stets verlassen können.

Montag, 7. Oktober 2013

Die Manuelle Montage 3.0

Im Zusammenführen von Produktionssystem, IT-System und Montagearbeitsplätzen, zu einem integrativen System, sieht bott den Beginn einer neuen Epoche in der manuellen Montage.

Grafik zu den Epochen der Manuellen Montage
Kaum ein Prozess in der Fabrik hat in den vergangenen Jahren so an Bedeutung gewonnen wie die Manuelle Montage. Früher, Lösung für Kleinserien oder den Serienanlauf, steht sie heute für effiziente Wertschöpfung und ist oft einziges Mittel um den Anforderungen an hoher Variantenvielfalt und kurzen Produktlebenszyklen gerecht zu werden.

Grafik Manuelle Montage 3.0

Doch mit ihrer Bedeutung nahm auch die Komplexität an Faktoren zu, die zum Erfolg der manuellen Montage beitragen. Umfangreiche Produktionssysteme definieren Abläufe und Betriebsmittel. IT- Systeme geben Prozesssicherheit, steuern Materialfluss und Lieferperformance. Montagearbeitsplätze wurden zu aktiven Teilelagern und mit vielerlei Technik ausgestatteten Prozessstationen. Parallel zu dieser Entwicklung stellen Megatrends, wie die Globalisierung oder der demographische Wandel, die manuelle Montage heute vor härtere Ansprüche denn je.

Laut bott, dem weltweit führenden Hersteller von Fahrzeug- Betriebseinrichtungen und Arbeitsplatzsystemen, besteht die Herausforderung der Zukunft darin, die wesentlichen Erfolgskomponenten der manuellen Montage, wie Prozesse, Technologien und Betriebsmittel, miteinander zu vereinen und damit ganzheitlich zu nutzen. In der Verwirklichung dieser Zielsetzung sieht die Bott GmbH & Co. KG den Beginn einer neuen Epoche, die Manuelle Montage 3.0. Mit diesem Begriff definiert bott die manuelle Montage als integratives System, bestehend aus Produktionssystem, Montagearbeitsplätzen und IT-Systemen, das die Themen Wandlungsfähigkeit der Fabrik, Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt und demographischer Wandel ganzheitlich bedient.

Im Unterschied zur bisherigen Praxis, die bott mit Manuelle Montage 2.5 benennt, zeichnet 3.0 die ganzheitliche Betrachtung bereits während der Entwicklung einzelner Systemkomponenten und das Abstimmen derer aufeinander aus. Bislang wurden Montagearbeitsplätze lediglich dem Prinzip von Lean-Production angepasst und IT-Systeme nachträglich adaptiert.

Dieser Sprung kommt dem von der Manuellen Montage 1.0 in die Generation 2.0 gleich, der durch die Verkettung von Einzelarbeitsplätzen die Fließfertigung etablierte und Anfang letzten Jahrhunderts den Beginn der industriellen Revolution auszeichnete. So die Definition vergangener Epochen durch bott weiter.

In der Praxis der Manuellen Montage 3.0 sieht bott, im Unterschied zum bisherigen Status quo gravierende Vorteile: Die Produktions-IT findet Montagearbeitsplätze, die sich von Haus aus als Dateneingabestation und Empfänger verstehen. So integrieren sie Drucker, Scanner, Laserbeschrifter oder Endgeräte zur Mitarbeiter- und Zeiterfassung, sowie jegliche Plug-Ins nahtlos. Prozessplaner und Qualitätssicherer binden ihre Prüftechniken, Assistenzsysteme und automatischen Protokollierungen direkt an der Montage mit ein und erkennen den Montageplatz als Prozessstation mit bidirektionaler Anbindung an.
Material-Logistiker realisieren uneingeschränkt Prinzipien, wie KANBAN und Fi-Fo, oder bringen Entnahmeüberwachungen und Werkeleitsysteme, wie Pick-to-light dort an, wo Arbeitsplatz, Teilespeicher, Materiallager und IT-Systeme zu Einem verschmelzen. Auftrags- und Terminplaner nutzt das integrative System 3.0, da sich Aufträge deutlich einfacher sperren, umlegen oder vorziehen lassen. Mit der Vorausschau auf den demographischen Wandel konzipiert, verfügt 3.0 über Elemente die den Interessen von Mitarbeiter und Ergonomen, durch eine adäquate Arbeitsplatzgestaltung, oder Assistenzsysteme gerecht werden.
Für Fabrikplaner und Investoren bietet die Manuelle Montage 3.0, auf Grund ihres Verständnisses als integratives System aus Produktionssystem, IT-Systemen und Montagearbeitsplätzen, Flexibilität und Investitionssicherheit zugleich.

Erstmalig definiert bott den Begriff der Manuellen Montage 3.0 im Zusammenhang mit der Markteinführung des neuen Arbeitsplatzsystems avero, im Herbst 2013.

avero, neues Arbeitsplatzsystem von bott

Neues, modulares System vereint Montagearbeitslätze mit ITSystemen und dem Produktionssystem des Anwenders zu ganzheitlichen Prozessstationen.

avero-Montagelinie mit Ausschleusung
Die Bott GmbH & Co. KG nutzt die diesjährige Motek, Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, zur Markteinführung des neu entwickelten Arbeitsplatzsystems avero.

Grafik Manuelle Montage 3.0

Der avero Produktentwicklung lag der Fokus auf die Realisierbarkeit kundenseits angewendeter Produktionssysteme zu Grunde. Auch die Idee, den Arbeitsplatz mit seinen Prozessen flexibel an die ITLandschaft der Fabrik anbinden zu können, haben die Entwickler des Neuprodukts inspiriert. Mit diesen Maximen kreiert, vereint avero das Produktionssystem, Montagearbeitsplätze und IT-Systeme zu einem Ganzen und unterstützt damit den Beginn einer neuen Epoche der manuellen Montage. Die Manuelle Montage 3.0, laut bott ein integratives System aus Produktionssystem, Montagearbeitsplätzen und IT-Systemen, das die aktuellen Themen wie die Wandlungsfähigkeit der Fabrik, die Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt und den demographischen Wandel ganzheitlich bedient.

avero-Montagearbeitsplatz mit Werkerführung, Pick-to-light, Schraubersteuerung, Scanner und Etikettendrucker im Zeitalter der Manuellen Montage 3.0
Damit ist avero das erste Arbeitsplatzsystem, das speziell für die Adaption von Pick-to-Light-Systemen, oder einer Werkerführung, einer Qualitätsprüfung und -dokumentation am Montageplatz oder für eine Anbindung an Warenwirtschaftssysteme entwickelt wurde. Auch die Anforderungen von Lean-Production lagen bei der Konzeption der Produktlinie bereits vor und konnten schon bei der Konstruktion von Bauteilen berücksichtigt werden. Damit präsentiert bott ein System, das sich im Vergleich zu herkömmlichen Montagetischen und -linien als Datenendstation für die Produktions-IT, QS und AV, als flexibler Variantenspeicher und aktives Materiallager und somit als ganzheitliche Prozessstation versteht.

avero-Montagearbeitsplatz als Prozessstation in der Manuellen Montage 3.0
Entscheidend für diesen Nutzwert von avero ist das modulare Prinzip. Es geht weit über avero selbst hinaus und macht avero zum offenen System. Dank ihm werden Werkzeuge, Vorrichtungen oder ITKomponenten nahtlos integriert. Einzel- Mehrarbeitsplätze, Montageund Transportlinien oder mobile Systeme werden aus Serienbauteilen konfiguriert. Eine neu entwickelte Verbindungstechnik mit Käfigmuttern ermöglicht die Kombination der Serienteile aus Stahl mit individuellen Baugruppen aus Aluminiumprofilen, was dem System enorme Vielseitigkeit verleiht.

avero-Sitz-Steharbeitsplatz mit ergonomisch gestaltetem Greifraum
Gleichteile von avero und cubio, der Betriebseinrichtung von bott, wie Schubladeneinteilungen oder Schließsysteme vereinfachen die Standardisierung im Betrieb. Ordnung am Arbeitsplatz garantiert perfo von bott, das sich mit seinen Lochwänden und Werkzeughaltern in avero Arbeitsplätze modular einfügt und zur Umsetzung des 5s- Prinzips wesentlich beiträgt.

avero-ESD-Arbeitsplatz
Die Option avero-Arbeitsplätze ESD-gerecht zu gestalten ist für den weltweit aktiven Hersteller bott eine Selbstverständlichkeit. Bauteile verfügen grundsätzlich über leitfähige Oberflächen und Bauteilverbindungen. Somit können Sie auch später durch Ergänzungen zum ESD-gerechten Arbeitsplatz gewandelt werden. Mit dieser Möglichkeit unterstützt avero den Aspekt der wandelbaren Fabrik ebenso, wie mit seinem Prinzip der Modularität.

bottBox in verschiedenen Größen mit Frontscheibe, Trennwand oder Frontscheibe als Dosierer

bottBox mit rückseitigem Slot für KANBAN-Karten